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Jüdisches Leben

Publisher
Saechsische Landesbibliothek- Staats- und Universitaetsbibliothek Dresden
Publication Date
Keywords
  • Jüdisches Leben
  • Technische Universität Dresden
  • Tu Dresden
  • Zeitschrift
  • Sachsen
  • Dresden
  • Hochschule
  • Bildung
  • Universität
  • Jewish Life
  • Journal
  • Saxony
  • University
  • Higher Education
  • Ddc:070
  • Ddc:370
  • Ddc:290
  • Ddc:900
  • Rvk:Al 51901
  • Rvk:Ny 4610
  • Rvk:Nz 14820
  • Rvk:Ny 4650
  • Rvk:Bd 7000
  • Juden
  • Judentum
  • Kultur

Abstract

Jüdisches Leben Jüdisches Leben Facetten der Geschichte und Gegenwart Sonderausgabe des Universitätsjournal Die Zeitung der Technischen Universität Dresden Anzeige 1/1 farbig Hotel am Blauen Wunder Das Universitätsjournalder TU Dresden hatzur Unterstützung des Aufbaus der neuen Dresdner Synagoge in den letzten Mo- naten eine Artikelserie über jü- dische Geschichte in Dresden und jüdisches Brauchtum ver- öffentlicht, deren Teile von ver- schiedenen Autoren stammen. Die 16 Folgen liegen nunmehr als Büchlein vor, was mir zeigt, daß journalistische Arbeit nicht immer nur eine Tageslaune des Zeitgeistes reflektieren muß. Die Beschäftigung mit jü- dischem Brauchtum gleicht noch immer einer Wiederent- deckung. Denn die brutale Verfolgung der jüdischen Ein- wohner Dresdens und die Zerstörung ihrer kulturellen Wahrzeichen durch die Natio- nalsozialisten hat zu einer weitgehenden Auslöschung von Spuren geführt, die wir mühsam wieder rekonstru- ieren müssen. Dieser Wieder- entdeckungsprozeß wirkt allerdings schon viele Jahre und beginnt keinesfalls erst mit der deutschen Wieder- vereinigung. Immerhin war Literatur, die das jüdische Leben in Ost- europa beschrieb – von Bella Chagall über Josef Roth bis Isaak Singer – bereits in den 80er Jahren prinzipiell in Dresden zugänglich und gehörte zu jenen Bestsellern des ostdeutschen Bücher- marktes, die mangels Aufla- genhöhe als „Bückware“ unter den Ladentischen der Buchhandlungen an gute Be- kannte verkauft wurden. Jurek Beckers Roman „ Ja- cob der Lügner“ gehört zu den ergreifendsten literari- schen Versuchen einer jungen ostdeutschen Schrift- steller-Generation der Nach- kriegszeit, das Inferno der Judenverfolgung im National- sozialismus und besonders im zweiten Weltkrieg künstle- risch aufzuarbeiten. Ebenfalls seit den 80er Jahren rief eine Veranstaltungsreihe der Dresdner Evangelischen Kir- che, die den Titel „Begeg- nung mit dem Judentum“ trug, viele Zuhörer in die An- nenkirche. Die Rezipierung jüdischer Kunst und jüdi- schen Bra

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