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Modèles de déséquilibre et échanges extérieurs : deux approches appliquées au secteur industriel français

Authors
Journal
Économie & prévision
0249-4744
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
94
Issue
3
Identifiers
DOI: 10.3406/ecop.1990.5182

Abstract

Ungleichgewichtsmodelle und Aussenhandel : zwei auf den französischen Industriesektor angewandte Ansatze, von Frank Amalric, Alain Gubian, Pierre-Alain Muet. Dieser Artikel behandelt die wechselseitige Rolle von Angebot und Nachfrage in der Abschätzung der Produktion und des Aussenhandels mit Fertigprodukten in zwei voneinander unabhängigen Richtungen. Der erste Teil stellt die Schätzung eines vollständigen Ungleichgewichtsmodells im Industriesektor vor und hebt dabei die Rolle des Aussenhandels und der Vorratsveränderungen für den Ausgleich der Ungleichgewichte hervor, die mittels desjenigen Prozentsatzes von Unternehmen gemessen werden, die infolge unzureichender Ausstattungen und Bestände sowie in Ermangeiung quaiifizierter Arbeitskräfte die Produktion nicht steigern konnten. Der zweite Teil stellt die Schätzung eines Ungleichgewichtsmodells vor, das auf die Ausfuhr im Industriesektor angewandt wird. Aus beiden Untersuchungen kann die gemeinsame Schlussfolgerung gezogen werden, dass seit dem ersten Ölschock die preismässige Wettbewerbsfähigkeit und die weltweite Nachfrage weiterhin als die wichtigsten Bestimmungsgrôssen der französischen Exportwirtschaft im Industriesektor angesehen werden kônnen, mit Ausnahme der kurzen konjunkturellen Wiederbelebungsphasen, in denen die unzureichenden Produktionskapazitäten das Ausfuhrvolumen möglicherweise begrenzt haben.

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