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Determination of individual organ masses for90Y-anti-CD66 radioimmunotherapy: Influence on therapy planning

Authors
Journal
Zeitschrift für Medizinische Physik
0939-3889
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
21
Issue
4
Identifiers
DOI: 10.1016/j.zemedi.2011.05.003
Keywords
  • Radioimmunotherapy
  • Therapy Planning
  • Organ Mass
  • Leukaemia
  • Anti-Cd66 Antibody
  • Radioimmuntherapie
  • Therapieplanung
  • Organmasse
  • Leukämie
  • Anti-Cd66-Antikörpen

Abstract

Zusammenfassung Bei der Entwicklung neuer nuklearmedizinischer Arzneimittel und der Optimierung der Therapie kommt der Dosimetrie eine zentrale Rolle hinsichtlich der Bewertung von Nutzen und Risiken zu. Insbesondere kann bei der nuklearmedizinischen Therapie die Verwendung von Standard-Organmassen bei der Berechnung der spezifischen absorbierten Dosis zu einer großen Streuung der tatsächlich applizierten Dosen in den Ziel- und Risikoorganen führen, die bei Dosisfindungsstudien zu falschen Schlüssen über das therapeutische Fenster und die Risiken führen können. Um die Größenordnung der Abweichungen aufgrund nicht berücksichtigter individueller Organmassen abzuschätzen, wurden verschiedene Methoden der Berücksichtigung der Organmassen für die Radioimmuntherapie bei akuten Leukämien mit radioaktiv markierten Anti-CD66-Antikörpern bei zehn Patienten miteinander verglichen. Die Verwendung von Standard-Phantommassen anstelle individuell gemessener Organmassen führt für die Leber, Milz und die Nieren auf mittlere Abweichungen von 2% (Min. -22%, Max. 34%), -3% (Min. -34, Max. 100%) und -8% (Min. -37, Max. 38%). Für die applizierten therapeutischen Aktivitäten wurden in Abhängigkeit von der verwendeten Organmasse Unterschiede von -16% (Min. -45%, Max. 4%) festgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung von Standardphantommassen für die Dosimetrie vor einer Radionuklidtherapie nicht adäquat ist.

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