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Investitionen und Erwerbsbevölkerung: Hoher Labor Turnover als Folge falscher Kosten- und Investitionspolitik

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Investitionen und Erwerbsbevölkerung: Hoher Labor Turnover als Folge falscher Kosten- und Investitionspolitik Von J. Hauser, Zürich Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem meines Wissens bisher in der Literatur kaum behandelten Thema : die Probleme der Stabilität der Erwerbsbevöl- kerung in geographisch und/oder gesellschaftlich isolierten Entwicklungszonen. Die folgende Untersuchung bezieht sich auf das tropische Australien und stützt sich grundsätzlich auf Zahlenmaterial aus Umfragen der CSIROl. Die Methoden und Ergebnisse können aber nicht nur allgemein für Unternehmungen mit Produk- tionsstätten in isolierten, tropischen Entwicklungszonen von Interesse sein, son- dern auch für den Aufbau von «Entwicklungszonen» in unseren Industrieländern. Die dabei auftretenden Probleme sind zwar nicht gleicher, jedoch ähnlicher Art: unter welchen Bedingungen sind Menschen gerne bereit, permanent oder längerfri- stig in solchen Zonen zu arbeiten und zu leben? 1. Die Problematik Das Problem ist relativ neu und eigentlich erst deutlich in Erscheinung getreten, seit sich verschiedene Unternehmen durch die neuere Wirtschaftsentwicklung gezwungen sehen, auf der Suche nach neuen oder weiteren natürlichen Ressour- cen2 in immer entlegenere, meist klimatisch1 ungünstigere und infolgedessen meist auch bevölkerungsarme Regionen3 vorzurücken. Die damit verbundene Bildung neuer (wenngleich vorerst auch relativ kleiner) Bevölkerungszentren ist nicht nur für die ausbeutende Unternehmung von grösster Wichtigkeit, sondern vor allem auch für die Weltwirtschaft (Versorgung mit natürlichen Ressourcen resp. Nahrungsmitteln) und die betroffene nationale 1 Der CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization, Australia) sowie den verschiedenen australischen privatwirtschaftlichen und staatlichen Stellen sei an dieser Stelle für ihre Auskunftsbereitschaft herzlich gedankt. 2 Wie das Beispiel Australien zeigt, gilt das Problem auch für die grossen Farmbetriebe, ob es

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