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Der Ausländer-Fremdenverkehr Westeuropas

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Abstract

H e f t 3 1 9 5 4 , liberalisierten Waren, die nicht schon vor der Liberalisierung ausschließlich aus den OEEC-Staaten bezogen wurden, zehn Waren herausgegriffen 1). Für jede dieser Waren wurde der Einfuhranteil der OEEC-Länder im 1. Ha lb jahr und im IV. Quar ta l 1953 berechnet. Das Ergebnis ist eindeutig: Bei acht 0 Ausgewählt wurden Waren, die in größeren Mengen importiert werden u n d deren Einfuhr seit der Liberalisierung stark gestiegen ist (wo also die Liberalisierung wirksam war). 101 dieser zehn Waren ha t der Anteil der OEEC-Länder meist beträchtlich zugenommen und n u r bei zweien ist er zurückgegangen. Wiewohl sich die Unter- suchung auf eine so geringe Zahl von Waren be- schränkt, daß das Ausmaß der ermittel ten Umschich- tungen nicht verallgemeinert werden darf, so stützt sie doch die Auffassung, daß die Liberalisierung die Handelsbeziehungen mit "Westeuropa zum Te i l auf Kosten anderer Gebiete intensiviert. Der Ausländer-Fremdenverkehr Westeuropas Der österreichische Fremdenverkehr ist eng mit dem westeuropäischen ver- • flochten. Wieviel Fremde Österreich besuchen und was sie hier ausgeben, hängt nicht nur von der Leistungsfähigkeit und dem Anpassungsvermögen der heimi- schen Fremdenverkehrswirtschaft ab, sondern auch von einer Vielzahl „externer" Faktoren: der Kaufkraft, Reiselust und dem Geschmack der Fremden, den Preisen und Leistungen des ausländischen Hotelgewerbes, den Devisenvoi'schrif- len in den einzelnen Ländern und schließlich von den gesamten sozialen und ökonomischen Bedingungen im westeuropäischen Raum. Ein sicheres Urteil über die weiteren Erfolge und Möglichkeiten des österreichische?! Fremden- verkehrs läßt sich nur gegen den Hintergrund der gesamten westeuropäischen Entwicklung gewinnen. Die Unterlagen für den vorliegenden Aufsatz stammen vom Fremden- verkehrskomitee der OEEC. Sie liaben verschiedene Schwächen, denn die natio- nalen Statistiken sind nicht immer vollständig, basieren vielfach auf verschie- denen Erhebungs

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