Affordable Access

Epidemiologisches Bulletin 02 / 2005

Publisher
Robert Koch-Institut
Publication Date
Keywords
  • Medizin
  • Influenzapandemieplan
  • Ddc:610

Abstract

Epidemiologisches Bulletin 2/2005 Epidemiologisches Bulletin 14. Januar 2005 /Nr. 2 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Influenza: Pandemieplan publiziert Europäisches Centre for Disease Prevention and Control: Direktorin nominiert Veranstaltungshinweise Meldepflichtige Infektionskrankheiten: Aktuelle Statistik 52. Woche 2004 (Stand: 12. Januar 2005) Influenza: Hinweise zur aktuellen Situation Diese Woche 2/2005 Publikation des Influenzapandemieplans auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts Im Unterschied zu den üblichen, jedes Jahr in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung wiederkehrenden Influenza-Erkrankungswellen wird eine Influenza- pandemie durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht, das in der Lage ist, schwere Erkrankungen hervorzurufen und sich effektiv von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Da dieser neue Erreger zuvor nicht in der menschlichen Bevölke- rung zirkuliert ist, kann sich das Immunsystem nicht vorbereiten und daher auch nicht schützen. Eine Pandemie führt zu Erkrankungs- und Sterberaten, die übliche, auch schwere Influenzawellen, übertreffen. Eine Influenzapandemie, d.h. eine sich weltweit ausbreitende Influenza- epidemie, hat ein größeres Potenzial, einen raschen Anstieg der Zahl von Erkrankungen und Todesfällen zu verursachen als wahrscheinlich jede andere natürliche Gesundheitsgefahr. Das Risiko einer weltweiten Influenzapandemie ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation derzeit so hoch wie nie zuvor. Ursache ist das Vogel- grippevirus H5N1, das sich in Südostasien stark ausgebreitet hat und zuneh- mend mehr Tierarten, auch den Menschen, direkt infizieren kann. Die Vogel- viren könnten durch ständige Änderungen ihres Erbguts oder durch den Aus- tausch ganzer Gene, das so genannte Reassortment, die Fähigkeit erlangen, ef- fektiver als bisher Menschen zu infizieren und effizient von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Experten weltweit stimmen darin überein, dass das erneute

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.