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Studien über die Entstehung des Nervenrohres (II. Mitteilung.) Über die Vögeln, besonders bei den Embryonen von Anas domestica

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Chinin ruft am Kaninchen in Dosen von 0.1-50 mg/kg intravenös verabreicht, in alien Fällen bei dem roten Blutbild und dem Hämoglobingehalt keine bestimmte Veränderung hervor. Dagegen zeigt es auf das weisse Blutbild eine spezifische Wirkung. In Dosen von 3-50 mg verursachtes eine deutliche Leukozytose, die hauptsächlich von der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten herrührt. Bei grösseren Dosen, wie 30-50 mg, kommt die Leukozytose jedoch leichter als bei kleineren zum Vorschein, und dazu geht eine vorübergehende Leukopenie voraus, die durch die Verminderung der Lymphozyten bedingt ist. Wenn 3-30 mg/kg Chinin mit 0.5 mg/kg Adrenalin gleicbzeitig gegeben werden, so übt das erstere auf die Wirkung des letzteren fast keinen Einfluss aus. Wenn aber die gleichen Dosen Chinin 2-3 Stunden nach der Adrenalininjektion, also kurz vor dem Zustundekommen der Adrenalinwirkung, verabreicht werden, so wird die sonst durch Adrenalin hervorgerufene Vermebrung der pseudoeosinophilen Leukozyten völlig unterdrückt, es vermindern sick auch die Lymphozyten und somit tritt die Leukozytose nicht zutage. Die Adrenalinwirkung wird also auch in Bezug auf das Blutbild durch zeitliche Einwirkung des Chinins gehemmt und sogar umgekehrt. Vergleicht man hiermit die Wirkung des Yohimbins (vergl. I. Mitteilung), so ersieht man, dass sich die beiden Stoffe auch in der Wirkung auf das Blutbild, wie auf den anderen Gebieten, sowohl in der eigenen Wirkung als auch in der Beziehung zum Adrenalin sehr ähnlich verhalten.

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