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Beiträge zur Kenntnis der Honigprazipitation

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Die Angaben dass das im Honig gehaltene minimale Eiweiss mit dem Honigbieneneiweiss ganz identisch ist, und das Honigeiweiss nicht aus den Honigpflanzen, sondern aus dem Bieneneiweiss stammt, werden serologisch durch Prazipitinreaktion befestigt. Der Verfasser hat in dieser Frage mit japanischem Honig wieder geprüft, indem er die Präzipitinreaktion aus Antigenseite und aus Immunkorperseite näher studierte. Er bestimmte erst mit Kjeldahlscher Methode nach Bartenstein und Stutzerscher Angabe den reinen Eiweissgehalt der verschiedenen Honigsorten. Weiter immunisierte er ein Kaninchen mit Honige und Bienenleibextrakte, und untersuchte die Prazipitinreaktion dieser beiden Immunsera gegen Honig, Honigbienenextrakt, Nektar, Pollenextrakt und Extrakte von anderen wilden Bienen. 1) Der reine Eiweissgehalt der geprüften Honigsorte beträgt 0.1126% bis 0.1902%. 2) Das Honigeiweiss und das Bieneneiweiss sind serologisch ganz identisch, weil aus Antigenseite und aus Antikorperseite die beiden inbezug auf Präzipitintiter ganz gleich stehen. 3) Das Antiserum von reinem Honig reagiert nicht, wie fruhere Forscher nachgewiesen haben, auf Honigpflanzen, Sirupe, Melassen u. s. w., welche zur Honigverfälschung anwendbar sind; deswegen kann man durch Präzipitinreaktion sicher diese Varfälschung entdecken. 4) Das Antiserum von Honigbienen reagiert auch mit wilden Bienenarten als Verwandtschaftsreaktion, doch diese Reaktion wird sowohl mit Präzipitintiter als auch mit Bindungszone des Präzipitinogens serologisch klar differenziert. 5) Bei Anwendung der Präzipitation als biologische Differenzierung des Honigs, muss man den Präzipitinwert nach Uhlenhuth, und nach Antikörperverdunnungsmethode von Ogata besonders über die Bindungszone des Antigens berücksichtigen.

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