Affordable Access

Publisher Website

Experimentelle Untersuchungen über die Aufnahme von Eiweiss, Viren und Bakterien während der Embryogenese des Kaninchens

Authors
Journal
Developmental Biology
0012-1606
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
6
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.1016/0012-1606(63)90013-7

Abstract

Zusammenfassung 1. 1. Beim Kaninchen tritt 7 d12 h post coitum Eiweiss in die Fruchtblasenhöhle ein und ist wenige Stunden später hier in gleicher Konzentration wie im Serum der Mutter vorhanden. Dieses Eiweiss stimmt qualitativ mit dem des mütterlichen Blutplasmas überein. 2. 2. Auch Antikörper, die im mütterlichen Blut zirkulieren, strömen mit ein. 3. 3. Viren, die der Mutter intravenös oder intrauterin appliziert werden, können zwar schon 6 d16 h post coitum in die Fruchtblasenhöhle übertreten, aber nicht früher. Von diesem Zeitpunkt ab sind die Blastozysten nicht mehr unzerstört ausspülbar. 4. 4. Bakterien verhalten sich wie Viren, allerdings müssen sie intrauterin appliziert werden. 5. 5. Es müssen also Veränderungen der Hüllmembran (Zona pellucida und Mukoproteidschicht), die wir als Diskontinuitäten bezeichnen, eingetreten sein. 6. 6. Auf die Möglichkeit, dass durch das Eindringen von Fremdstoffen die Embryonen geschädigt werden können, wird hingewiesen. Weitere Untersuchungen sind im Gange. 7. 7. Die Frage, ob durch den Eiweissübergang zur Zeit der Nidation evtl. eine immunologische Toleranz ausgelöst werden kann, wird angeschnitten.

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.