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Epidemiologisches Bulletin 01 / 2012

Publisher
Robert Koch-Institut
Publication Date
Keywords
  • Medizin
  • Influenza
  • Are
  • Ecdc
  • Hepatitis B
  • Meldepflichtig
  • Ddc:610

Abstract

Epidemiologisches Bulletin 1/2012 Epidemiologisches Bulletin 9. Januar 2012 / Nr. 1 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health RKI-Ratgeber für Ärzte Die Herausgabe dieser Reihe durch das Robert Koch-Institut (RKI) erfolgt auf der Grundlage des § 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG). Praktisch bedeutsame Angaben zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und konzentriert der Orientie- rung dienen. Die Beiträge werden in Zusammenarbeit mit den Nationalen Refe- renzzentren sowie weiteren Experten erarbeitet. Die Erstpublikation erfolgt im Epi- demiologischen Bulletin und im Internet (http://www.rki.de). Eine Aktualisierung erfolgt nach den Erfordernissen, in der Regel im Internet, aktualisierte Fassungen ersetzen die älteren. Hepatitis B Fachlich-inhaltlich überarbeitete Fassung vom November 2011 Erstveröffentlichung im Epidemiologischen Bulletin 33/2000 Erreger Das Hepatitis-B-Viruspartikel wurde im Jahr 1970 entdeckt. Das Hepatitis-B- Virus (HBV) ist ein kleines, umhülltes DNA-Virus, das zur Familie der Hepadna- viridae gehört. Das Genom besteht aus einer zirkulären, teilweise doppelsträn- gigen DNA, die über ein RNA-Intermediat mit Hilfe einer Reversen Transkripta- se synthetisiert wird. Die Virushülle besteht aus dem lipidhaltigen Hepatitis-B- Oberflächenantigen (Hepatitis B surface antigen, HBsAg), das für den se ro logi- schen Nachweis einer akuten bzw. chronischen Infektion von Bedeutung ist. Die Hülle umschließt das Viruskapsid, das aus dem Core-Antigen (HBcAg) aufge- baut ist. Es sind neun verschiedene Genotypen (A – I), zahlreiche Subgenotypen und acht serologisch unterscheidbare HBsAg-Subtypen bekannt, deren Verbreitung in verschiedenen geografischen Regionen unterschiedlich ist. Die Genotypen A2 und D sind in Europa vorherrschend. Die Feindifferenzierung mit molekula- ren bzw. serologischen Methoden kann für die Aufdeckung von Infektions- wegen bzw. -ursachen von großem Nutzen sein. Das Virus verfügt über eine für ein u

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