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Baukonjunktur in Europa: Banges Warten auf den Aufschwung Weitere Ergebnisse der 54. EUROCONSTRUCT-Winterkonferenz 2002

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Abstract

Das europäische Bauvolumen stagnierte 2002 bei rund 953 Mrd. r, und auch 2003 ist in Europa noch nicht mit dem Überwinden der Konjunkturflaute im Bausektor zu rechnen. Für 2004 und im Ausblick auf 2005 kann nach den Prognosen des EUROCONSTRUCT-Netzwerkes (mit dem ifo Institut als deutschem Partner) von einem moderaten Anstieg des Bauvolumens in Europa ausgegangen werden, der etwas über + 1% und rund + 2% betragen dürfte. Das reale Bauvolumen erreicht 2005 mit etwa 990 Mrd. r einen neuen Spitzenwert. Zur absoluten Zunahme um rund 38 Mrd. r (2002 bis 2005) steuern Großbritannien und Spanien allein rund 28 Mrd. r bei. Deutschland hält hingegen mit seinem großen Gewicht den Anstieg der Bautätigkeit in Europa weiter dicht am Boden, da die Baurezession auch 2003 noch nicht überwunden und für 2004 kaum mehr als Stagnation erwartet wird. Solange dieser bedeutende Bauleistungsmarkt nicht wieder größere Dynamik entfaltet, wird es in Westeuropa schwerlich einen kräftigeren Bauaufschwung geben können. Mittelost-europa dürfte schon 2003 wieder auf einen steilen Wachstumspfad mit überproportionaler Ausweitung der Bautätigkeit einschwenken. Von einer stärkeren Synchronisierung der Baukonjunktur in Europa kann also noch keine Rede sein.

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