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Rente und tschüss?!: Deutsche Senioren verlegen ihren Ruhesitz ins Ausland

Authors
Publisher
IAT Gelsenkirchen
Publication Date
Keywords
  • Ddc:330

Abstract

Immer häufiger entschließen sich Deutsche im Rentenalter dazu, ihren Alterswohnsitz in ein klimatisch und landschaftlich attraktives Gebiet im Ausland zu verlegen. Die spanischen Küsten- und Inselregionen sind das bei weitem beliebteste Auswanderungsziel, wobei schätzungsweise nur 10% bis 30% der Alters- und Ruhesitzmigranten von den Behörden registriert sind. Während im Jahr 1992 noch rund 115.000 Rentenzahlungen aus Deutschland ins Ausland flossen, stieg die Zahl bis zum Jahr 2005 bereits auf rund 170.000. 2009 waren es 191.730. Regionen mit einer großen Anzahl von Altersresidenten profitieren vor allem aufgrund einer allgemeinen Nachfrageausweitung nach Gütern und Dienstleistungen. Insbesondere die Immobilien- und Bauwirtschaft, die Gesundheitswirtschaft und weitere Branchen des Dienstleistungssektors können diesbezüglich Nutzen ziehen. Dieses Nachfragepotenzial fehlt allerdings in Deutschland und zieht signifikante Folgewirkungen nach sich, welche jedoch weit weniger sichtbar und schlechter zu belegen sind und sich schleichend vergrößern.

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