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Uni Ulm intern - das Ulmer Universitätsmagazin, Nr. 215 (27. Jg.), September 1997

Publisher
Universität Ulm
Publication Date
Keywords
  • Ulm / Universität
  • Uni Ulm Intern
  • Universities
  • Germany
  • Ulm

Abstract

Lernen lebenslänglich Weiterbildung jenseits der Hochschulqualifikation »Kommunikationstechnik für Notfallmediziner«, »Medizin für Ingenieure«, »Psychosoziale Kompetenzen für Berufseinsteiger«, »China for Managers« - Auszüge aus dem Lehrplan eines neuen Instituts: der Akademie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik an der Universität Ulm e.V. Gegründet am 17. Februar 1997, hat sie sich die hohe Aufgabe gestellt, die Lehre an der Universität Ulm inhaltlich und methodisch weiterzuentwickeln - über den akademischen Horizont hinaus im Dialog mit Wirtschaft und Industrie. Der Spezialist der Zukunft, so viel ist abzusehen, muß ein multipler Spezialist sein, und dies mit breitem thematischem Hintergrund. Das impliziert mehr als lebenslanges Lernen, es bedeutet lebenslanges Studium auf hohem fachlichem Niveau. Nirgends auf der Welt, so der Befund von Prof. Dr. Dr. Adolf Grünert, Geschäftsführendem Direktor des Instituts für Klinische Chemie der Universität Ulm und Vorstandsvorsitzendem der Akademie, seien die Hochschulen bisher auf dieses Erfordernis genügend vorbereitet. Es gelte nicht nur das erworbene Wissen beständig zu aktualisieren, ohne unnötige Redundanzen zu vertiefen und fachbezogen zu erweitern; in wachsendem Maße sei darüber hinaus auch interdisziplinäre Kompetenz gefragt, die Fähigkeit also, sich jenseits der Grenzen des eigenen Fachs über komplexe Sachverhalte zu verständigen. Dazu sollen zum einen die Studierenden befähigt werden und zum anderen, wie Grünert, sein Stellvertreter Prof. Dr.-Ing. Hermann Schumacher (Abteilung Elektronische Bauelemente und Schaltungen) und Akademie-Schatzmeister Dr. Dietrich Eberhardt (Kanzler der Universität) betonen, Absolventen, berufstätige Akademiker und Führungskräfte verschiedener Provenienz sowie nicht zuletzt die Lehrenden vor Ort. Trainingsprogramme, Wochenendseminare, Praktika und Abendkurse umfassen neben der klassischen Vorlesung und Seminarrunde (maximal 20 Teilnehmer) auch den Einsatz neuer Medien. Um ihrerseits beständig dazuzulernen

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