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Auswirkungen von Haferprodukten auf den menschlichen Serumcholesterinspiegel : Ergebnisse einer Literaturrecherche

Publisher
Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich
Publication Date
Keywords
  • Institute Of Social And Preventive Medicine
  • 610 Medicine & Health

Abstract

Sensation im Schundkino! Archäologie der Kinowerbung in der Schweiz um 1910 am Beispiel des Zürcher Kinos Radium Abb. 1: Plakat des Kinos Radium (Zürich) für FANTÔMAS I / À L'OMBRE DE LA GUILLOTINE (F 1913, Gaumont, Louis Feuillade) vom 15. Mai 1913; Druck: Atelier Metropol, Zürich; Zweifarbendruck, 76 x 100 cm; im Fundzustand Stadtarchiv Zürich / © Adrian Gerber Adrian Gerber Sensation im Schundkino! Archäologie der Kinowerbung in der Schweiz um 1910 am Beispiel des Zürcher Kinos Radium1 Die titelgebenden Schlagworte «Sensation» und «Schundkino» verweisen als Quellenbegriffe der 1910er Jahre auf Diskurse im Zusammenhang mit dem Unterhaltungsmedium Film: Das eine ent- stammt der frühen Werbetätigkeit von Kinos, das andere bildungsbürgerlichen Anfeindungen gegen diese damals neuartige Vergnügungsinstitution. Ansonsten zielt die Aufsatzüberschrift auf einen spektakulären Quellenfund aus dem Jahr 2009 in einer Freizeiteinrichtung, die auch nicht gerade als Inbegriff der gehobenen Unterhaltung gilt – einem Zürcher Sexkino. Schliesslich sei auch gleich vorausgeschickt, dass «Archäologie» hier nicht, wie im filmhistorischen Schrifttum üblich, meta- phorisch zu verstehen ist, sondern wörtlich. Der vorliegende Beitrag will einen Einblick in die Reklamepraxis schweizerischer Kinos in den ersten Jahren ihres Bestehens geben. Dies geschieht unter anderem anhand der neu aufgetauchten Quellen, bei denen es sich vor allem um Filmplakate des Zürcher Kinos Radium handelt. Zunächst möchte ich die frühe Film- und Kinowerbung als Untersuchungsgegenstand sowohl filmhistorisch als auch filmhistoriografisch verorten. Dann sollen die Umstände des Plakatfundes erläutert wer- den. Weiter sind Bandbreite und Charakteristika kinematografischer Werbemassnahmen in den 1910er Jahren herauszuarbeiten und gewisse gesellschaftliche Widerstände

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