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Bauerngärten im Thurgau

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Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege
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LDA_S116_S121.ps, page 1-6 @ Normalize_3 ( 07nb207_S116-121:_muster_neu ) Rezensionen Bauerngärten im Thurgau Bauerngärten im Thurgau, in: Denkmalpflege im Thurgau, Bd. 7. Herausgegeben vom Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau, Huber, Frauenfeld 2005. 200 Seiten, 203 farbige und 77 schwarz-weiße Abbildungen, broschiert. Preis: 38,90 Euro. Unser Idealbild vom Dorf zeigt ein Idyll: alte Bau- ernhäuser mit Scheunen und Schöpfen, hübsche Dorfkirchen, liebevoll gepflegte Gärten, Blumen und Obstwiesen, überschaubare Straßen. Das Idyll ist bedroht, wir wissen es längst, in all seinen Elementen. Kreative Konzepte, die darüber nach- denken, wie (nicht nur) die Kirche im Dorf bleiben kann, tun also Not. Im siebten Band der Reihe „Denkmalpflege im Thurgau“ nehmen die Autorinnen und Autoren (neben den Denkmalpflegern sind es v.a. Bäue- rinnen und Gärtnerinnen) einen ganz wesent- lichen Aspekt des dörflichen Lebens in den Blick, der hinter den aus Holz oder Stein erbauten Zeu- gen bäuerlichen Lebens so oft aus dem Blick ge- rät: die Gärten im Dorf, spezieller noch, die Bau- erngärten. Im Vorwort des reich bebilderten Ban- des skizziert die Kantonale Denkmalpflegerin Beatrice Sendner-Rieger das Problem: „Doch im- mer mehr einst sorgfältig gepflegte Bauerngär- ten verschwinden, sei es, weil man den Bereich vor dem Haus lieber als Autoabstellplatz nutzt, sei es, weil die langjährige Gärtnerin verstorben ist. Manche junge Bauersfrau ist außer Haus berufs- tätig und kann die Pflege eines Bauerngartens nicht mehr bewältigen. Der Selbstversorgung – einst ein wichtiger Grund für die Anlage eines Bauerngartens – wird nicht mehr viel Bedeutung zugemessen. Außerdem werden viele Bauern- häuser von Leuten bewohnt, die nicht in der Landwirtschaft tätig sind und keine direkte Be- ziehung zum Bauerngarten mehr haben.“ Welche Möglichkeiten gibt es, zum Erhalt der vielgeliebten, respektvoll bewunderten und ar- beitsintensiven Schönheiten beizutragen? Das klassische Instrumentarium der Denkmalpflege ist es jede

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