Affordable Access

Studien über den Duodenalsaft. I. Mitteilung: Zur Diagnose des Ulcus duodeni mit der Duodenalsonde

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Für das besonders sichere Zeichen eines Ulcus duodeni hat neuerdings Trommer die Anwesenheit von Eiweiss, Blut und Schleim in grösseren Mengen im Duodenalsaft, die saure Reaktion desselben, sowie den normalen Ausfall der Leberfunktionsprüfung mittelst Indigokarmin gehalten. Um diese klinisch bedeutsame Behauptung nachzuprüfen und gleichzeitig etwaige Erfahrungen in Bezug auf Zuverlässigkeit der Methode der Duodenalsondierung als diagnostisches Hilfsmittel bei Ulcus duodeni zu sammeln, haben wir bei Normalen, Duodenalgeschwürkranken und anderen mehreren Kranken mit Erkrankungen des Magens, der Gallenwege und der Leber, im ganzen bei 51 Fällen, verschiedene. Prüfungen am mittelst der Duodenalsonde unter Verwendung von Glukose oder Magnesiumsulfat als sekretionsanregendes Mittel ausgeheberten Duodenalsaft angestellt: Untersuchung der Reaktion, der freien Salzsäure, des Farbentons, mikroskopische und bakteriologische Untersuchung, sowie Untersuchung auf Blut und Schleim nach Trommer, auf Gallensäure nach Meyer und auf Eiweiss nach Raue. Unter unseren Ulcus-Kranken wurde kein Fall konstatiert, der alle die von Trommer für wichtig gehaltenen, oben genannten 5 Merkmale zeigte. Es scheint also die Trommersche Behauptung bei Ulcus duodeni nicht immer, sondern nur bei manchen Fällen gültig zu sein.

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.