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Das Internationale Polarjahr 2007/8 - Folge 11: Globale Klimasteuerung durch regionale Tektonik - Das Projekt PLATES & GATES (Plate Tectonics and Polar Gateways in Earth History)

Authors
Publisher
Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research & German Society of Polar Research
Publication Date

Abstract

Entschlüsselung der Entwicklung der Tiefenwasserzirkulation. (3) Rekonstruktion der Öffnungsprozesse der Ozeanbecken und Gateways sowie Quantifizierung der Zeiten, in denen Flach- und Tiefenwasseraustausch möglich wurde. (4) Rekonstruktion der langzeitlichen päläoklimatischen Entwicklung von den Treibhaus-Bedingungen des Mesozoi- kums und frühen Tertiärs bis zu den Eishaus-Bedingungen im späten Tertiär bis Quartär. (5) Identifikation und Modellierung der Rolle der Gateway- Öffnungen und Schließungen im globalen Kohlenstoffkreis- lauf, in der biologischen Evolution und in der Entwicklung von Eisschilden. In der Arktis und der Subarktis werden paläomagnetische, stratigraphische und petrologische Daten und Proben von den Neusibirischen Inseln, von Franz-Josef-Land, den Axel- Heiberg- und Ellesmere-Inseln sowie Nordgrönland gesam- melt und analysiert. Zu den geowissenschaftlichen Studien gehören seismische und magnetische Vermessungen der arkti- schen Meeresböden und die Beprobung von Meeressedi- menten im Amundsen Becken, dem Alpha-Mendeleev- Rücken, dem Lomonosov-Rücken und des nordgrönländi- schen Schelfs. Geologische Beprobungen von Hartgestein sowie neotektonische Analysen sind für Nord- und Ostgrön- land, Spitzbergen, die Bäreninsel, den Mohns- und Knipo- vichrücken und in der Barentssee geplant. Die Gateways zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean – die Framstraße, der kanadische Archipel mit der Baffinbucht und der Davisstraße sowie die Beringstraße – werden mit Hilfe eines weiten Spektrums geophysikalischer und sedimentgeo- logischer Methoden untersucht, um den Zeitpunkt der Öffnungen und die damit einhergehenden paläoklimatischen Konsequenzen für den Wasseraustausch besser zu verstehen (z.B. JAKOBSSON et al. 2007). In der Antarktis und im Südozean werden geophysikalische und bathymetrische Vermessungen in den Gebieten durchge- führt werden, die am Aufbrechen von Gondwana beteiligt waren. Mit Hilfe dieser neuen und der Integration vorhandener Daten können das Aufbrechen u

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