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Mistel in der Mythologie der Kelten und Germanen, in der Sage, dem Aberglauben und der Literatur : Schluß

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Nerthus - Die Mistel in der Mythologie der Kelten und Germanen, in der Sage, dem Aberglauben und der Literatur Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Die Mistel in der Mythologie der Kelten und Germanen, in der Sage, dem Aberglauben und der Literatur - Schluß Barfod, Heinrich Hamburg-Altona, 1903 urn:nbn:de:hebis:30:4-51448 — 82Ö — jetzt fast vorüber. Die meisten ergiebigen Platze sind ausgebeutet, und der Preis der wenigen verkäuflichen Exemplare ist fast unerschwinglich. Die hochherzige Stiftung des allzufrüh verstorbenen Herrn Kommerzienrat W. HAUSWALDT, dem das naturwissenschaftliche Museum schon so vieles verdankte, gab uns die Mittel in die Hand, das Skelett eines irischen Riesenhirsches mit wundervoll erhalte¬ nem Geweih zu erwerben. Zu besonde¬ rem Danke sind wir aber auch Herrn Dr. R. SCHARFF, Kurator des Museums in Dublin, verpflichtet, der den Ankauf in entgegenkommendster Weise vermit¬ telte und uns mit seinen kostbaren Rat¬ schlägen unterstützte. Leider verbietet uns der Raummangel zur Zeit die Auf¬ stellung des vollständigen Skelettes. Aber schon der Schädel mit dem Geweih, der im Vorsaale der naturwissenschaft¬ lichen Abteilung Platz fand, bildet einen Glanzpunkt unserer Sammlung. —< Die Maße des Geweihes, das mächtige Schau¬ feln und zwanzig Enden aufweist, sind enorm, da die Spannweite 2,85 m be¬ trägt und die Höhe jene eines Mannes überragt. Dagegen erscheint der Schädel verhältnismäßig klein. (Siehe unsere Abbildung!) Es ist noch zweifelhaft, ob der Riesen¬ hirsch früher zugleich mit dem Menschen in Europa lebte. Indessen lassen manche Gründe darauf schließen. So fanden sich nach freundlicher Mitteilung des Dr. SCHARFF in einer Höhle Südirlands Knochen vom Riesenhirsch, die behufs Gewinnung des Marks mit Steinbeilen (?) zerschlagen waren. Zu historischer Zeit lebte er nach Professor N

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