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BRIEFE VON IVAN KUKULJEVIĆ SAKCINSKI AN PAVAO JOSEF ŠAFARIK ÜBER DIE GLAGOLIZA

Authors
Publisher
University of Zadar
Publication Date
Keywords
  • Glagoljica
  • Kukuljević
  • ŠafařIk
  • Die Glagoliza
  • Kukuljević
  • ŠafařIk

Abstract

Ivan Kukuljević Sakcinski reiste viel aber besonders gerne reiste er nach Dalmatien, denn er erkannte die Bedeutung Dalmatiens in der Konstituierung der Kroaten in eine moderne Nation. Kukuljević bereiste Dalmatien nachdem Jernej Kopitar viele wertvolle alte Bücher aus dem ehemaligen venezianischen Dalmatien nach Wien gebracht hat, aber nicht aus Dubrovnik, weil ihm der einflussreiche Franziskaner Innocenzo Dubrovnik den Zutritt nach Dubrovnik verwehrt hat. Kukuljević ging nach kleinen Ortschaften und entdeckte dort in den Kirchen und Klöstern eine Menge von glagolitischen Büchern und Handschriften. In der glagolitischen Schrift erkannte er die kroatische Schrift schlechthin, aber auch eine Brücke zu den Tschechen. Die Beziehungen der tschechischen und kroatischen Intellektuellen waren von großer Bedeutung in der Konstituierung der Kroaten in eine moderne Nation. Die kroatische Wiedergeburt folgte nämlich der tschechischen mit einer Verspätung von etwa 40 Jahren. Kukuljević stand im Briefwechsel mit Pavel Josef Šafařik, der als erster die Beziehungen der Tschechen zu den Südslawen angeknüpft hatte. Er war bedeutend, denn seine Tochter heiratete Josef Jireček und war die Mutter des Konstantin Jireček, der allen Südslawen je ein bedeutendes Buch geschenkt hat. Allein Šafařik geriet unter den Einflußvon Vuk St. Karadžić und seine großserbische Idee. Kukuljević hat sich aber mit Karadžić überworfen, weil dieser kroatische Volkslieder als serbische herausgab. Kukuljević machte vorsichtig Šafařik darauf aufmerksam, dass Dalmatien doch kein serbisches Land war und bewies das mit dem Vorhandensein der glagolitischen Schrift, die bei den Serben nicht bekannt war.

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