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Die voraussichtliche Entwicklung des Personenverkehrs in Österreich bis 1985

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Abstract

Monatsber ichte 10/1974 Die voraussichtliche Entwicklung des Personenverkehrs in Österreich bis 1985 Überlegungen über die künftige Entwicklung des Personenverkehrs sind vor allem aus investitionspolitischen Gründen interessant Wegen der langen Produktions- dauer im infrastrukturellen Bereich des Verkehrs muß die Verkehrspoiitik heute schon die Weichen stellen, wenn man den Anforderungen in den achtziger Jahren gerecht werden will Die vorliegende Prognose kann nur Größenvorstellungen ver- mitteln, wobei für den Prognosezeitraum die gleichen politischen „Umweltbedin- gungen" unterstem werden wie in der Vergangenheit Neben dieser Einschrän- kung müssen auch Lücken in der Verkehrsstatistik berücksichtigt werden, die die Treffsicherheit der Aussage mindern. Vorausschätzungen können trotz diesen Un- sicherheiten wertvoll sein, weil sie gewisse Trends oder Trendänderungen erken- nen lassen. Die Untersuchung baut auf der Studie über die Entwicklung des Personenver- kehrs bis 1972 auf, die das Institut in den Monatsberichten, Jg 1973, Heft 10, publi- zierte., in die Vorschau wurden Bahnverkehr, Individualverkehr und Überland-Omni- busverkehr einbezogen, es fehlen der rein innerstädtische Verkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der Luft- und Schiffsverkehr. Die dynamische Entwicklung der Nachfrage nach Personenverkehrsleistungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten gehört zu den signif ikantesten Wachs- tumsmerkmalen der modernen Industr iegesel lschaft Im Bahn- und Straßenverkehr mit österreichischen Verkehrsmit te ln nahm im Inlandsverkehr die Zahl der PersonenkMometer je Einwohner von 1956 auf 1972 um 180% auf 5.779 km und die der Fahrki lometer aller eingesetzten Fahrzeuge um 3 0 1 % zu; der Be- darf an Verkehrsmit teln und damit an Verkehrsf läche wuchs erhebl ich stärker als der Beförderungsbedarf. Die Individual is ierung des Personenverkehrs auf eigene Verkehrsmittel ist eine charakter ist ische Be- gle i terscheinung der Nachfrageentwick lung. Der An- teil des I

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