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Beiträge zu den Studien über die Warmeschutzwirkung von japanischem Wandmaterial und verschiedener anderer Isolationsmaterialien

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

In diesem Versuch wurde zuerst die Wärmeschutzkraft der verschiedenen Wand und Fussbodenmaterialien des japanischen Zimmers geprüft: nämlich von Tatami (dicken Strohmatten), Wänden (Lehm) uud 2 Arten von Holztüren. Dann wurde die Wirkung verschiedenener Isolationsmaterialien von Teppichen, Goza (dünnen Strohmatten), Tapeten, Tonylith, Asphaltkorsill und Tellamatte, auf die Wärmeregulierung untersucht. Die letztgenanten drei Isolationsmaterialien wurden von Deutschland geliefert. Die Untersuchung wurde mittels eines grossen Holzkastens angestellt, dessen eine Seite als Versuchswand benutzt wurde. Die Isolationsmaterialien wurden an der Innenseite der Wand angebracht (Innenisolation). Die Heizung erfolgte durch elektrischen Ofen nach zwei Methoden: Schnell und Langsamheizung. Die Resultate sind forgende. 1. Bei gleicher Dicke (5.3cm.) wirkt die japanische Lehmwand etwass stärker wärmeerhaltend als das japanische Fussbodenmaterial (Tatami), da unter gleichen Bedingungen bei jener die erforderliche Wärmemenge zur beabsichtigten Temperatursteigerung (14°C) etwas geringer und die Abkuhlung nach Ausschaltung der Heizquelle langsamer ist. 2. Als Heizmethode ist die Schnellheizung viel okonomischer als die Langsamheizung. 3. Sowohl bei Schnellheizung als auch bei Langsamheizung ergibt sich für die Wärmeschutzkraft des an der Innenseite angebrachten Isolationsmaterials folgende absteigende Reihe: Teppiche, japanische Strohmatten, Tapeten. Diese Isoliermaterialen wirken in Bezug auf Wärmeschutzkraft viel stärker auf Tatami als auf japanische Lehmwände, weil durch diese hinzügefugten Isoliermaterialien bei Tatami an Wärme ungefähr 57%, bei Lehmwände nur 23% gespart werden. 4. Für die Warmeschutzkraft neuer Isoliermaterialien ergibt sich die Reihe: Telamatte, Asphaltkorsil und Tonylith. 5. In neuen japanischen Wohnungen werden statt Holztüren Glastüren verwendet, weil die Glastüren inbezug auf Beleuchtung, Tageswärme und Staubschutzwirkung viel bequemer sind. Dagegen bieten die Holztüren viel bessere Gewähr für Nachtabkühlung und Sicherheit. Deswegen habe ich bei diesen neuen Haustypen die Wirkung von Glastüren und von einfachen und doppelten Glasfenstern bei Innenund Aussenheizung genau geprüft. 6. Es ist ratsam, die Innenturen aus Papier und die Aussentüren aus Glas herzustellen, und noch besser, Doppelglastüren anzubringen. Je nach der Distanz zwischen den Scheiben eines Doppelfensters wirkt sich die Erhaltung der Zimmertemperatur verschieden aus. Nach meinen Versuchen ist ein Abstand von 1cm. am gunstigsten. Bei grosserer Distanz vermindert sich die warmeisolierende Wirkung. Für den Wärmeschutz von der Aussenseite her konnte ich bei meinen Versuchen keine geeignete Scheibenabstände ermitteln.

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