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Die Situation der österreichischen sprachlichen und ethnischen Minderheiten und ihre Bedingungen für die Entwicklung interethnischer Beziehungen

Authors
Publisher
Campus Verl.
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Österreich
  • Minderheit
  • Ethnische Gruppe
  • Sprache
  • Kommunikation
  • Soziale Integration
  • Kroate
  • Slowene
  • Ungar
  • Soziale Isolation
  • Ausländerfeindlichkeit
  • Zuwanderung
  • Solidarität
  • Plenum E: Kultur — Sprache — Mehrsprachigkeit
  • Cultural Sociology
  • Sociology Of Art
  • Sociology Of Literature
  • Kultur-
  • Kunst-
  • Literatursoziologie
  • Empirical
  • Empirisch

Abstract

Untersucht wird, inwieweit Zuwanderer, Emigranten, Gastarbeiter etc. in den entsprechenden autochthonen Gruppen in Österreich aufgenommen werden. Weiterhin wird gefragt, ob es einer Stärkung der autochthonen ("alten") Minderheiten durch die "neuen" Zuwanderer kommt und welche Faktoren das interethnische, politische, kulturelle etc. Verhalten bestimmen. Es werden vor allem die Situation und die Bedingungen für die Entwicklung interethnischer Beziehungen der Slowenen (in Kärnten), den Kroaten und den Ungarn (im Burgenland) untersucht. Sie alle zeigen eine über mehrere Jahrhunderte zurückreichende Kontinuität in territorialer, kultureller und sprachlicher Hinsicht. Es zeigt sich, daß die Immigrationsgesellschaft (die Mehrheit ebenso wie die "heimischen" Minderheiten) nicht frei ist von Fremdenfeindlichkeit, Gruppenegoismus und Provinzialismus, alles Faktoren, die einer befruchtenden interkulturellen und interethnischen Kommunikation und Solidarität im Wege stehen. (GF)

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