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Dresdner Universitätsjournal

Publisher
Saechsische Landesbibliothek- Staats- und Universitaetsbibliothek Dresden
Publication Date
Keywords
  • Technische Universität Dresden
  • Tu Dresden
  • Zeitschrift
  • Sachsen
  • Dresden
  • Hochschule
  • Bildung
  • Universität
  • Journal
  • Saxony
  • University
  • Higher Education
  • Ddc:070
  • Ddc:370
  • Rvk:Al 51901

Abstract

UJ 09-02 Dresdner UniversitätsJournal 13. Jahrgang • Nr. 9 14. Mai 2002 Gibt’s jetzt: Geschlechterforschung an der TU Dresden ..................... Seite 2 Gibt’s schon lange: Anderthalb Jahrhunderte Geodätisches Institut .................. Seite 3 Gibt’s bald: Meisterschaften im Debattieren................................ Seite 4 Gibt’s auch: »Zug des Lebens« im Theater ....................................... Seite 10 Am Wochenende insKonzert Kulturpalast am Altmarkt 0351 · 4866 - 306 / 286 www.dresdnerphilharmonie.de [email protected] 18./19. und 25./26.5.2002 Professor Johannes Fried und sein Experiment »Geschichte und Gehirn« Der menschliche Erinnerungsprozess läuft unbewusst ab und ist somit nicht steuerbar. Selbst der Wunsch, sich an etwas zu erin- nern, führt nicht immer zum tatsächlich Gewesenen, also zur Wahrheit. Dieser Ge- dankengang steht bei Johannes Fried, Pro- fessor für mittelalterliche Geschichte aus Frankfurt am Main, im Mittelpunkt einer erstaunlichen These, mit der er sein zahl- reich erschienenes Publikum am 25. April an der TU Dresden in Staunen versetzte. Auf Einladung von Professor Gert Melville vom Dresdner Sonderforschungsbereich 537 zu »Institutionalität und Geschicht- lichkeit« sprach Fried über die Zusam- menhänge zwischen »Geschichte und Gehirn«. Aber diejenigen unter den Zuhö- rern, welche Fried als Geschichtsprofessor und seine in der Mittelalterforschung mitt- lerweile zu Standardwerken gewordenen Bücher im Kopf hatten, erlebten eine ganz andere und sicher unerwartete Seite der Geschichtswissenschaft. Als dreifaches Experiment bezeichnete dann auch Fried selbst seinen Ausflug in das menschliche Gehirn und dessen Erin- nerungsvermögen, zu Atomphysikern und in die 40er Jahre des zwanzigsten Jahrhun- derts. Als illustratives Beispiel nutzte er das Gespräch zwischen den beiden Atomphysi- kern Niels Bohr und Werner Heisenberg, welches aller Wahrscheinlichkeit nach im September 1941 in Kopenhagen stattgefun- den haben soll. Angebli

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