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Aktive, passive oder indirekte Sterbehilfe? Über subjektive Definitionen und Klassifikationen von Ärzten und Richtern in Entscheidungssituationen am Lebensende

Authors
Publisher
DEU
Publication Date
Keywords
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Medizin Und Gesundheit
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Medicine And Health
  • Medizinsoziologie
  • Medizin
  • Sozialmedizin
  • Gerontologie
  • Medical Sociology
  • Medicine
  • Social Medicine
  • Gerontology
  • Alter Mensch
  • Arzt
  • Medizinische Versorgung
  • Medizin
  • Einstellung
  • Diskussion
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Bundesgerichtshof
  • Entscheidungsfindung
  • Sterbehilfe
  • Richter
  • Sterben
  • Palliativmedizin
  • Elderly
  • Physician
  • Medical Care
  • Medicine
  • Attitude
  • Discussion
  • Federal Republic Of Germany
  • Federal Supreme Court
  • Decision Making
  • Assisted Suicide
  • Judge
  • Dying
  • Palliative Medicine
  • Empirisch
  • Empirisch-Quantitativ
  • Empirical
  • Quantitative Empirical

Abstract

"In der Debatte um ärztliche Entscheidungen am Lebensende wird zwischen aktiver, passiver und indirekter Sterbehilfe unterschieden. Diese Unterscheidung entstammt der Rechtssprechung und wird aktuell kontrovers diskutiert. Die Autoren befragten 1557 deutsche Ärzte und 1254 deutsche Vormundschaftsrichter mittels Fragebogen zu Entscheidungen am Lebensende und baten sie, verschiedene medizinische Maßnahmen den genannten Formen der Sterbehilfe zuzuordnen. Die Antworten waren sehr heterogen. Dies lässt darauf schließen, dass das Konzept der verschiedenen Sterbehilfeformen nicht konsensfähig ist. Es sollte durch die international übliche Klassifikation medizinischer Entscheidungen am Lebensende abgelöst werden, wie sie von der Europäischen Gesellschaft für Palliativmedizin (EAPC) vorgeschlagen wird. Dabei müssen regionale und kulturelle Aspekte berücksichtigt werden." (Autorenreferat)

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