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Bodengrund und Bepflanzung der Süsswasseraquarien : Schluss

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Nerthus - Bodengrund und Bepflanzung der Süsswasseraquarien Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Bodengrund und Bepflanzung der Süsswasseraquarien - Schluss [[Elektronische Ressource]] Brüning, C. Hamburg-Altona, 1902 urn:nbn:de:hebis:30:4-49300 — S6o — derselben täglich einen Eimer Ameisen¬ eier konsumieren. Aus diesem Grunde lasse ich die Tierchen sehr bald ins Freie. Der Kasten wird auf eine Wiese gesetzt. Durch die geöffnete untere Klappe desselben laufen die Kleinen, während die Alte noch im Kasten ge¬ lassen wird, herein und heraus und finden dort reichlich ihnen zusagende Nahrung. Nach etwa vier Wochen sind die Kleinen von der Mutter fort¬ zunehmen. Würde man die Glucken mit den Hühnchen ins Feld setzen und letztere ihrem Schicksale überlassen, so würde ihnen namentlich in den ersten acht Tagen, wie schon gesagt, der Regen schaden und zwar nicht nur dadurch, dass sie leicht verklammen, sondern hauptsächlich dadurch, dass es ihnen an geeignetem Futter mangelt. Ein Zufall, der sich ereignen kann, wenn man die Haushennen unmittelbar nach dem Auslaufen der Kleinen mit denselben ins Feld setzt, ist, dass die »Stiefkinder« noch einmal »Stiefeltern« bekommen, welche sie sehr bald davon führen. Auf solche idealen Verhältnisse darf man aber in den seltensten Fällen rechnen. Ich habe auch versucht, alte Feldhühner in der Gefangenschaft brüten zu lassen, doch waren dieselben bisher hierzu nicht zu bewegen. Ein Versuch, alten Feld¬ hühnern kleine Kückchen zu geben, misslang ebenfalls. Ferner habe ich Kückchen, die im Felde gefunden wur¬ den, ohne Alte nicht gross zu ziehen vermocht. Werden die Kleinen immer von derselben Persönlichkeit gefüttert, so werden sie in gewissem Sinne zahm. Sobald man aber die grösseren Hühner einigemale gefangen oder angefasst hat, werden sie sehr wild. Ganz wild werden sie, wen

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