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Aaluntersuchungen in der Deutschen Bucht

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  • Fisheries

Abstract

- 163 - trennt von den fortpflanzungsfähigen Rotbarschen in größeren Tiefen auf. Diese ver- mutlichen Rotbarschbastarde wurden in einer sehr lohnenden Fischerei von den Trawlern der UdSSR, von Polen und der DDR in kürzester Zeit restlos abgefischt. Da diese Rotbarsche nur noch eine historische Bedeutung haben, braucht über sie und ihr völlig anders geartetes biologisches Verhalten nicht weiter berichtet ZU wer- den. 2. KÜSTENFISCHEREI Aaluntersuchungen in der Deutschen Bucht A. Meyer Institut für Seefischerei Hamburg Auf der nur vier Tage währenden 78. Fahrt des FFS "Friedrich Heincke" - 3.7. bis 7.7.1972 - wurden einige bekannte Aalfanggründe in der Deutschen Bucht ein- schließlich des im September 1970 neu untersuchten Gebietes nördlich von Norder- ney-Langeoog überprüft, um den sommerlichen Aalbestand zu kontrollieren und weitere Markierungsexperimente durchzuführen. Es wurden zwei Netztypen eingesetzt, und zwar eine langflügelige Aalscherzeese (760 Umfang, Steert 10 mm knotenlos) und eine kurzflügelige Aalscherzeese gleichen Umfangs mit gleichen Maschengrößen, letztere mit einem Rollergeschirr aus 24 Kugeln zu je 4 Liter. Von insgesamt 16 Hols '(15 Stundenhols, 1 Halbstun- denhol) wurden 13 Hols mit demlangflügeligen und 3 Hols mit dem kurzflügeligen Aalnetz mit Rollergeschirr gemacht. Aufgrund der im Herbst 1970 in dem erstmals auf Aal untersuchten Gebiet nörd- lich von Norderney-Langeoog erzielten positiven Ergebnissen, nämlich 8 kgjh (5 Stundenhols), konnten auf dieser Fahrt im Sommer noch bessere Fänge erhofft werden. Die Ergebnisse entsprachen jedoch nicht den Erwartungen; in drei ein- stündigen und einem halbstündigen Hol wurde kein einziger Aal gefischt. Sehr in- teressant, evtl. sogar erstmalig in diesem Gebiet, waren die Tintenfischfänge (Loligo forbesi): 95 kg betrug der höchste Fang bei einem StundeiihöfIiiT3ffi-'fie- fe, 32,3 kg der mittlere Stundenfang, 0,4 kg das Durchschnittsgewicht der Exem- plare. Der Beifang an anderen Arten war unbedeut

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