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Follow-up on thyroidal uptake after radioiodine therapy – how robust is the peri-therapeutic dosimetry?

Authors
Journal
Zeitschrift für Medizinische Physik
0939-3889
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
21
Issue
4
Identifiers
DOI: 10.1016/j.zemedi.2011.04.006
Keywords
  • Radioiodine Therapy
  • Benign Thyroid Disease
  • Dosimetry
  • Iodine Kinetics
  • Thyroid Uptake
  • Effective Half-Life
  • Radioiodtherapie
  • Benigne Schilddrüsenerkrankung
  • Dosimetrie
  • Iod-Kinetik
  • Schilddrüsen-Uptake
  • Effektive Halbwertszeit

Abstract

Zusammenfassung Bei der Radioiodtherapie (RIT) gutartiger Schilddrüsenerkrankungen wird ein erheblicher Teil der Gesamtdosis in der Schilddrüse erst erzielt, nachdem der Patient aus der stationären Therapie entlassen wurde. Die Berechnung dieses Teils der Dosis erfolgt durch Extrapolation mit der peritherapeutisch beobachteten Halbwertszeit (HWZ). Durch Uptake-Messungen einige Wochen bis Monate nach der Therapie sollte festgestellt werden, ob sich die HWZ nach Entlassung noch ändert und welche dosimetrischen Auswirkungen dies hat. Bei n = 12 Patienten (4 m, 8 w; Alter 36 – 76 a; 4 M. Basedow, 4 unifokale Autonomie, 1 multif. Aut., 2 diss. Aut., 1 Struma) wurden Uptake-Messungen nach Entlassung vorgenommen (1 – 7 Messungen, 13 - 154 d nach Applikation, Median 54 d, zunächst am Sondenmessplatz, später im Ganzkörperzähler). Die aus den späten Messungen ermittelte Schilddrüsendosis wurde verglichen mit der Dosisvorhersage bei Entlassung. Bezüglich der HWZ der Ausscheidung des Radioiods aus der Schilddrüse wurde der Wert bei derjenigen Spätmessung, die dem Median zeitlich am nächsten lag, verglichen mit der HWZ bei Entlassung. Messungen eines Kalibrierphantoms am Sondenmessplatz und im Ganzkörperzähler über 160 Tage (Aktivität 52 MBq bis hinab zu 45 Bq) ergaben Abweichungen von der Linearität < 6%, so dass Sonde und GKZ als kreuzkalibriert betrachtet werden konnten. Bei 9 von 12 Patienten waren späte HWZ und späte Dosis innerhalb der bei Entlassung vorhergesagten Bandbreite. Über alle Patienten wich die tatsächliche Dosis im Mittel lediglich um 3,1 ± 2,2% von der bei Entlassung ab (Median 2,5%, Spanne 0,7% bis 7,2%). Die späte HWZ wich im Mittel um 5,1 ± 3,9% von der bei Entlassung ab (Median 3,5%, Spanne 1,3% bis 12,5%). Bei den fünf Patienten, die bereits nach drei Tagen entlassen wurden, waren sowohl die Bandbreiten als auch die Abweichungen etwas größer (im Mittel Dosis 4,0%, HWZ 5,6%) als bei denen (n = 7), die mindestens vier Tage stationär waren (im Mittel Dosis 2,5%, HWZ 4,8%). Die Ausscheidung des Iods aus der Schilddrüse erfolgt noch Monate nach RIT mit gleich bleibender Rate. Die in unserer Klinik implementierte peritherapeutische Dosimetrie erlaubt eine genaue Vorhersage der HWZ des Radioiods und damit der insgesamt erzielten Schilddrüsendosis, und dies bereits bei einem stationären Aufenthalt von drei Tagen.

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