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Einige Bemerkungen zur Grammatik des Tacitus, für den Schulgebrauch

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Jahres-Bericht ... über das Städtische Gymnasium zu Memel - Einige Bemerkungen zur Grammatik des Tacitus, für den Schulgebrauch Iiiige Bemerkungen zur Grammatik des Tacitus, für den Scliiilgebraucii. . Von Dr. Storch. i .Nachfolgende Bemerkungen zur Grammatik cles Tacitus sind aus der Praxis der Schule entstan¬ den. Die Masse der Einzelheiten würde den Schüler erdrücken, und für Erweiterung und Ver¬ tiefung seiner grammatischen Kenntnisse unfruchtbar bleiben, wenn nicht Zusammengehörige.-, com- binirt und an Bekanntes angeknüpft würde. Das Neue verliert dann den Schein der Willkühr, indem es unter altbekannte Sprachgesetze subsumirt wird, die Abweichungen erscheinen als das was sie sind, als Erweiterung der in der Sprache ruhenden Analogicen, und der Schüler lernt in seinem Cicero, Livius, Sallust, Tacitus ein Stück lebendiger Weiterbildung der Sprache über¬ blicken. Grade das Abweichende hilft oft zum rechten Verständniss der Regel, und dem Schüler wird in dem Mannigfaltigen das einheitliche Gesetz durchsichtig. Aus der Fülle des Materials sind nun im Folgenden einige wenige Kapitel ausgewählt. Casus. 1) Accusativus. Fassen wir den accus, als den Kasus des Inhalts einer Thätigkeit, so scheint sich der Inhalt am zweckmässigsten so zu gliedern, dass 1) die Thätigkeit, die Handlung sich selbst objektivirt, sich selbst in der Form eines nomen darstellt. Ich denke zunächst an die figura etymologica im engeren Sinn, welche dem Schüler aus Livius, Sallust (Cat. 7, 6 dum tale facimus faceret) bekannt ist. Bei Tac. findet sich nur ein Beispiel a. 12, 31 multa et clara fa- cinora fecere. Die Identität der Begriffe wird immer irgendwie durch eine nähere Bestim¬ mung beim nomen oder verbum aufgehoben. Diese nähere Bestimmung kann aber auch mit dem Begriff des verb. oder nom. in ein Wort zusammengezogen werden. Hör. epod. I, 23 onine militabitur bellum. Verg. A. 1,328 nec vox hominem sonat. (Cf. Reisig, Vöries, z. lat. Sprache § 383). (Auch in noxam no

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