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Être retraité : quelle identité après le travail ?

Authors
Journal
Economie et statistique
0336-1454
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
393
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.3406/estat.2006.7141

Abstract

Rentner: welche Identitat nach der Arbeit? Die Veranderungen, die der Eintritt in den Ruhestand mit sich bringen, werden von den Rentnern mehrheitIich anscheinend gut hingenommen. Zwei von drei Rentnern meinen, sie seien zum richtigen Zeitpunkt aus dem Berufsleben ausgeschieden, und jeder zehnte ware gerne sogar noch früher in Rente gegangen. Die Mehrheit von ihnen hait diesen Übergang weder für schlecht noch für gut, und nach Ansicht von fast 40 % von ihnen ist der Eintritt in den Ruhestand eher ein positiver Einschnitt in ihrem Leben. Das endgültige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben hindert die Rentner nicht daran, einen neuen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die meisten von ihnen identifizieren sich dann nicht mehr mit dem Berufsleben. lm Ruhestand sein bedeutet für sieben von zehn Rentnern, dass sie sich ganz einfach ais Rentner fühlen, wahrend drei Viertel von ihnen nicht einmal mehr ihren Beruf angeben, um zu sagen, was sie · heute sind. Die Tatsache, dass sie im Schnitt 36 Jahrelang gearbeitet haben, schafft eine besondere Beziehung zur Arbeit, die teilweise erklart, weshalb die Rentner ihrer Meinung nach keine eigene soziale Schicht bilden. Wird von sozialer Schicht gesprochen, verweisen die Rentner wie die Erwerbstatigen auf ihren Beruf.

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