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GOLDSCHMIEDEARBEITEN AUS DEM XV. UND XVI. JH. IN DER SCHATZKAM-MER DER KATHEDRALE IN SENJ

Authors
Publisher
City Museum Senj - Senj Museum Society
Publication Date
Keywords
  • Zlatarski Predmeti
  • Riznica Senjske Katedrale
  • Goldschmiedearbeiten
  • Der Schatzkam-Mer Der Kathedrale In Senj

Abstract

Die Stadt Senj war im Kroatischen Küstenlande nicht nur ein wichtiges Handels- und Kulturzentrum des Ungarisch-kroatischen Königreiches, und dessen wichtiger Import- und Exporthafen vom 14. bis zum 16. Jh., sondern auch ein wichtiges Zentrum der einheimiscnen Goldschmiedekunst. Im 15. Jh. wirkte in dieser Stadt, wie auch in der Stadt Rijeka, der Goldschmied Martin Živković, Sohn des Dominicus aus Senj, welcher im Jahre 1437 in Rijeka als Goldschmiedemeister und Handler ur-kundlich erwähnt wird. Sein Leben und Wirken in Rijeka kann man bis zum Jahre 1458 urkundlich verfol-gen, danach verlieren sich seine Spuren.... Als Handler und Goldschmied konnte er auch in anderen Städ-ten Dalmatiens tätig sein. So wird, z. B. im Jahre 1464 in Dubrovnik ein Goldschmied namens Martin Živković urkundlich erwähnt. Ausserdem lernten in Dubrovnik das Goldschmiedehandwerk auch Jünglinge aus Senj. So nahm z. B. der Goldschmied Nikola Marković in Dubrovnik im Jahre 1474 als Lehrlingden Jiingling Martin Živković aus Senj. Leider ist uns bis jetzt unbekannt geblieben, ob dieser Martin živković aus Senj, vielleicht der Sohn des Goldschmiedes und Handlers Martin Živković, Sohn des Dominicus aus Senj, ware. Es be-steht jedenfalls die Möglichkeit.dass Martin Živković der Ä. und Martin ŽivkovićderJ. im Jahre 1475 die Stadt Dubrovnik verliessen. Jedenfalls flnden wir im Jahre 1487 in Senj den Goldschmied Martin Živković, welcher gegenüber der Kathedrale sein eigenes Haus besass, welches mit seinem Wappen und mit der Inschrift: DOMVS MARTINI XIFCOVICH AVRIFABRI DE SEGNA MCCCCLXXXVII DIE VIII GVNI« versehen war. Vom Goldschmiede Martin Živković ist uns in der Schatzkammer der Kathedrale in Senj ein kupferner und vergoldeter Kelch erhalten geblieben. Demselben Meister konnte man auch ein silbernes una ver-goldetes Ziborium, ein Geschenk des Wolf Hreglianovich, zuschreiben. In der Schatzkammer sind uns weiterhin folgende Werke aus dem 15. und 16. Jh. erhalten: Ein silbernes und vergoldetes Pastorale des letzten Bischofs des Bisthums Krbava, Christophorus. Werk eines unbekannten venezianischen Meisters der zweiten Hälfte des 15. ein spätgotisches Prozessio-nalkreuz (15. Jh.), ein Ciborium aus vergoldetem Messing, wie auch ein vergoldeter kupferner Kelch. sehr werscheinlich Arbeiten unbekannter einheimischer Meister aus Senj (Ende des 16. oder Anfang des 17. Jhts.).

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