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Correlations and Business Cycles of Credit Risk: Evidence from Bankruptcies in Germany

Authors
Publisher
Swiss Society for Financial Market Research; Springer
Publication Date
Keywords
  • 330 Wirtschaft

Abstract

Index Alfred Hamerle und Daniel Rösch* Das Surrogatproblem bei „multivariaten“ CAPM-Tests Konsequenzen der Nichtbeobachtbarkeit des Marktportefeuilles bei der empirischen Validierung des CAPM 1 Einleitung Das wohl bekannteste finanzierungstheoretische Gleichgewichtsmodell, das „Capital-Asset- Pricing-Model” (CAPM) wurde von Sharpe (1964), Lintner (1965) und Mossin (1966) ent- wickelt. Das CAPM, das eine lineare Beziehung zwischen der erwarteten Rendite und dem Risiko eines Wertpapiers herstellt, ist in der modernen Finanzierungstheorie von zentraler Bedeutung. Seit mehr als zwanzig Jahren befaßt sich die Kapitalmarktforschung intensiv mit der Frage, inwieweit die theoretischen Gleichgewichtsmodelle mit Hilfe geeigneter statisti- scher Testverfahren empirisch validiert werden können. Besonders für den US- amerikanischen Kapitalmarkt gibt es eine Fülle an Studien hinsichtlich der Gültigkeit des CAPM, deren Resultate sehr uneinheitlich, manche sogar widersprüchlich sind. So konnte das CAPM weder bestätigt noch einheitlich abgelehnt werden. Die meisten empirischen Untersuchungen zur Validität des CAPM basieren auf dem sog. „traditionellen zweistufigen Verfahren”, welches von Lintner (1965), Douglas (1969), Mil- ler/Scholes (1972) und insbesondere Fama/MacBeth (1973) eingeführt wurde. Dabei wird in einem ersten Schritt für jedes Unternehmen der unbekannte Beta-Faktor anhand einer Zeitrei- he geschätzt. Die sich ergebenden Schätzungen werden in einem zweiten Schritt als Regressor verwendet, und es wird ein linearer Ansatz zwischen Rendite und Risiko in einer Quer- schnittsregression überprüft. In einem vielbeachteten Aufsatz kritisierte Roll (1977) die bis dahin eingesetzten CAPM-Tests. Aufgrund der Nichtbeobachtbarkeit des Marktportefeuilles wird die prinzipielle Testbarkeit des CAPM in Frage gestellt. Nach Roll kann lediglich die µ-σ-Effizienz des verwendeten Surrogats überprüft werden. In den nächsten Jahren wurden in der finanzwirtschaftlichen Lite

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