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Review Essay: Wissen, Subjekt und Politik

Authors
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Political Science
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Politikwissenschaft
  • Biomedicine
  • Citizen Conferences
  • Foucault
  • Governmentality
  • Neoliberalism
  • Participation
  • Self-Governance
  • Subject
  • Subjectification
  • Science
  • Knowledge Society
  • Civil Society
  • Biomedicina
  • Gobernabilidad
  • Neoliberalismo
  • Participación
  • Auto-Gobernanza
  • Sujeto
  • Subjetivación
  • Ciencia
  • Sociedad Del Conocimiento
  • Sociedad Civil
  • Biomedizin
  • Bür­Gerkonferenzen
  • Gou­Verne­Mentalität
  • Neoliberalismus
  • Partizipation
  • Selbststeuerung
  • Subjekt
  • Subjektivierung: Wissenschaft
  • Wissensgesellschaft
  • Zivilges
  • Wissenssoziologie
  • Politische Willensbildung
  • Politische Soziologie
  • Politische Kultur
  • Sociology Of Knowledge
  • Political Process
  • Elections
  • Political Sociology
  • Political Culture

Abstract

Die besprochene Monografie interessiert sich besonders für Manifestationen von Subjektivität in der Wissensgesellschaft. In einem ersten Teil verfolgt die Studie, wie die diskursive Ordnung der Wissensgesellschaft auch auf der dominanten Konzeption eines unabhängigen, eigenverantwortlichen und wissensfähigen Subjekts beruht. Der zweite Teil untersucht daraufhin am Beispiel von Bürgerkonferenzen zu Themen der Biomedizin, wie sich einzelne Subjekte im Verhältnis zu dieser diskursiv vorgegebenen Subjektivitätsvorstellung verhalten und selbst als Subjekte konstituieren. Dabei kommt vor allem diese zweite Teilstudie zu wirklich neuen und überraschenden Einsichten. Allerdings wird ihr im Vergleich zum ersten Teil zu wenig Raum gewährt, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Angeregt durch die Diskussion von JUNGEs Buch werden zwei weitere Punkte diskutiert. In einem ersten Schritt muss die Wissenschaft an sich noch etwas genauer betrachtet werden, da diese eine entscheidende Rolle in denjenigen Aushandlungsprozessen spielt, in deren Rahmen die Wissensgesellschaft geschaffen und ausgestaltet wird. Daraufhin wird ein Politikbegriff näher bestimmt, der zwar umfassend, zugleich aber nicht zu allgemein sein soll. Daher wird vorgeschlagen, Politik als graduelles Phänomen zu verstehen, das zwar allgegenwärtig sein mag, in bestimmten Situationen aber besonders deutlich zutage tritt. Um Politik im Kontext einer Pluralisierung des Wissens zu analysieren wird empfohlen, sich auf Situationen zu konzentrieren, in denen Agency und agonistischer Widerstreit sichtbar werden.

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