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La contractualisation interne dans l'entreprise et ses limites. Le cas de la conception informatique

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PERSEE

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François Hochereau : Die innerbetriebliche Vertragsbildung und ihre Grenzen. Der Fall des Informatikkonzepts. Innerhalb der Betriebe werden heutzutage immermehr Verträge geschlossen und verbreitet sich die Beziehung auf den Markt. Diese Vorgehensweise zur Vertragsbindung zielt darauf, jede operationelle Einheit für ihre Kosten verantwortliche zu machen um Verschwendungen zu vermeiden. Die vorliegende Fallstudie zum Informatikkonzept zeigt jedoch schädliche Auswirkungen durch Formalisierungen und Abschottung, die zu Störungen in der Durchfhrung des Informatikprojekts führen. Der Erfolg dieses Projekts ist in Wirklichkeit abhängig von der regelmässigen Anpassung der erarbeiteten Programme, um auftretende Bedürfnisse zu berücksichtigen und unvorhergesehene Betriebsprobleme zu lösen. Jedes Informatikprojekt ist daher Anlass zu zahlreichen Änderungen und aufeinanderfolgenden Verträgen. Der zeitliche Abschluss, der durch diese Projekte auferlegt wird, verhindert eine formlose Verteilung von Aufgaben und Kompetenzen, die aber Notwendig sind zur schnellen Lösung von unvorhergesehenen Problemen. Die Standfestigkeit der Vertragsbindungen ist dann abhängig einerseits von der Fähigkeit der Parteien gemeinsam für das richtige und dauerhafte Arbeiten des Programms einzustehen, und andererseits von einer regelmässigen Anpassung des Vertragsrahmens zur Anerkennung der persönlichen Beiträge jedes Mitarbeiters zum Erfolg des Projekts. Da diese internen Verträge ständig die Zeit- und Kostenrahmen sprengen, kann gesagt werden, dass es sich hier eher um einen eigentlich leeren Rahmen handelt.

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