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APEC - Kooperation und Integration im asiatisch-pazifischen Raum

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Abstract

Die "Asiatic Pacific Economic Cooperation" (APEC) hält vom 20. bis 23. November 1996 ihre nun schon achte Ministerkonferenz in Manila ab. Im unmittelbaren Anschluß (25.11.1996) findet das vierte informelle Treffen der Regierungschefs der Mitgliedsländer der APEC statt. Dieser Zusammenschluß von 18 sehr unterschiedlichen Ländern umfaßt rund 40% der Weltbevölkerung und ca. 54% der Weltproduktion. Seit der Gründung im Jahre 1989 haben sich die internen Abstimmungs- und Koordinierungsmechanismen stetig intensiviert. Aus dem Diskussions- und Kooperationsforum sind ehrgeizige Pläne für den Aufbau einer Freihandelszone, die die Hälfte der Erdoberfläche umfassen würde, entstanden. Für das diesjährige Treffen sind erstmals konkrete Zeitpläne und Maßnahmen für die Umsetzung der bisher nur vage formulierten Ziele Liberalisierung von Handel und Investitionen anvisiert. Bereits seit Beginn der Achtziger Jahre herrscht in der pazifischen Region eine Tendenz zur unilateralen, nicht-diskriminierenden Handelsliberalisierung, die über die im Rahmen von GATT/WTO eingegangenen Verpflichtungen weit hinausgeht. Im folgenden ist zu fragen, ob dieser Liberalisierungsprozeß durch die APEC eine wirkungsvolle Unterstützung erfährt und ob die APEC in der Lage sein kann, die Mitgliedsländer über die ohnehin angepeilten Liberalisierungspläne hinaus zu einer effektiven Marktöffnung anzustoßen. Um diese Frage zu beantworten, empfiehlt es sich zunächst, die institutionelle Struktur der APEC und ihre Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte zu skizzieren.

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