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Genetic variability in quantitative characters induced by thermal neutron treatment of diploid, tetraploid and hexaploid oat seeds

Authors
Journal
Radiation Botany
0033-7560
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
5
Issue
4
Identifiers
DOI: 10.1016/s0033-7560(65)80020-5

Abstract

Zusammenfassung Samenproben von 5 Hafervarietäten (Saia, eine diploide Varietät, P.I. 193958, eine tetraploide Varietät, und Andrew, Burnett und Pusa, 3 hexaploide Varietäten) wurden mit thermischen Neutronen bestrahlt. Ziel war, an diesem Material die relative Grösse der Variabilität und die Typen von Mutationen zu vergleichen, die in den verschiedenen Ploidiestufen induziert werden. In 2 Wiederholungen wurden je 40 Linien aus jeder der bestrahlten Populationen und dieselbe Anzahl aus Kontrollpopulationen herangezogen, und nach folgenden Gesichtspunkten ausgewertet: Datum des Rispenschiebens, Pflanzenhöhe, Anzahlvon Zweigen je Rispe, Spelzenlänge, Hundert-Korngewicht, Korndicke und Kornlänge. Bei einigen dieser Attribute verursachte die Bestrahlung eine signifikante Verschiebung des Mittelwertes. In den meisten Fällen wurde auch die Variabilität vergrössert; verglichen mit den Mittelwert der Kontrollen war sie im allgemeinen sowohl nach plus als nach minus verschoben. Bei den Hexaploiden war die mittlere induzierte Variabilität für alle geprüften Attribute ebensogross oder grösser, als bei den Tetraploiden und Diploiden. Für diesen Vergleich wurde der genetische Variationskoeffizient zugrunde gelegt. Ein Vergleich der Charakteristik der Häufigkeitgverteilungen für die einzelnen Attribute von bestrahlten und Kontrollpopulationen ergab in den meisten Fällen dass (a). Mutationen, die in diploiden Linien auftreten, deutlichere phänotypische Änderungen verursachen, als Mutationen in hexaploiden Linien, und dass (b). hexaploide Linien öfter als diploide Linien Mutationen tragen, die zumindest eine schwache phänotypische Änderung bedingen. Das Auftreten und/oder das Ausmass der induzierten genetischen Variabilität hängt von dem geprüften Attribut und dem Genotyp der bestrahlten Population ab. Keine genetische Variabilität ergab sich für die Anzahl von Zweigen (ausser bei der Varietät Pusa) und für die Spelzenlänge. Unter den hexaploiden Varietäten Hatte Pusa eine beinahe 2 × so starke relative Variabilität, wie die anderen 2 Varietäten. Die genetischen Korrelationen deuten an, dass die Typen von Mutationen, die durch Bestrahlung in den Hexaploiden induziert werden, den in Diploiden induzierten ähnlich sind. Eine bei Hexaploiden induzierte genetische Variabilität sollte deshalb ebenso erblich sein, wie jene in Diploiden. Bestrahlung mit thermischen Neutronen erhöhte bei 2 der geprüften Populationen die Sterilität. Es ergaben sich jedoch keine Anzeichen dafür, dass Sterilität zu der beobachteten induzierten Variabilität beitrug. Korrelationen zwischen den Populationen waren nach Berechnungen für Korndicke und Sterilität nicht signifikant.

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